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Extraprima Magazin 2022-01 Henri Richard – Begeisternde Burgunder

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Bittere Erkenntnis: Große Burgunder für bezahlbares Geld gibt es heute nur noch sehr selten! Freudige Entdeckung: Die Domaine Henri Richard aus Gevrey-Chambertin! Denn Sarah und Guillaume erzeugen große und sehr preiswerte Burgunder! Exklusiv für Deutschland bei Extraprima.

Domaine

Domaine Henri Richard 4 EXTRAPRIMA

Domaine Henri Richard JAHRGANG 2019 Über die grandiosen Weine der Domaine Henri Richard in Gevrey-Chambertin hatte ich Ihnen bereits mehrfach berichtet und dringend zum Kauf empfohlen. Sarah und Guillaume Berthier haben auf der familieneigenen Domaine mit dem Jahrgang 2013 das Ruder übernommen und die Qualitäten stetig vorangetrieben. Tatsächlich hat sich mittlerweile eine treue Fangemeinde für die Richard-Burgunder gebildet, denn günstiger kann man große Pinot Noirs schlicht nicht einkaufen. Als Exklusiv-Importeur für Deutschland und erster »Entdecker« dieser begeisternden Weine freuen wir uns sehr über deren Erfolg. Nun ist mit 2019 ein weiterer, großer Richard-Jahrgang bei uns eingetroffen, dessen biodynamische Bewirtschaftung nun auch auf dem Rückenetikett demeter-zertifiziert ist. Mit dem Jahrgang 2019 limitierte Guillaume weiter die Schwefelgaben, sodass beide Grand Crus mit 11 12 mg / l freiem Schwefel auskommen! Trauriger Wermutstropfen: Die Mengen sind deutlich kleiner als letztes Jahr. Denn aufgrund der geschlossenen Gastronomie in Frankreich konnten wir im vergangenen Winter weit mehr über unser eigentliches Kontingent der 2018er nachkaufen. In diesem Jahr wird die französische Gastronomie ihren Bedarf frühzeitig decken. Daher sollten auch Sie nicht zögern und die begeisternden 2019er von Henri Richard einkaufen oder zumindest mal probieren, nachkaufen werden Sie dann bestimmt! Viel Ganztraubengärung, wenig Schwefel Nach den überwältigend reichhaltigen 2018ern erscheint der 2019er wieder ein wenig mehr auf Frische und Fokus ausgerichtet. Und dennoch sind auch die neuen Weine extrem konzentriert und vollmundig. Im Gespräch verriet mir Guillaume Berthier, dass seiner Meinung nach die 2018er sich aufgrund ihrer Konzentration langlebiger entwickeln würden als die 2019er. Mir gefällt wiederum die Frische und fokussierte Rasse, die die 2019er trotz leicht höherem Alkoholgehalt auszeichnet. Zudem ist ja eine gute Säure auch wichtig für längere Lagerung, die erscheint beim neuen Jahrgang etwas präsenter zu sein als in 2018. Wir werden ja sehen, welcher der beiden Spitzenjahrgänge sich langlebiger entwickeln wird. Die 2019er Gevreys und Grand Crus wurden wieder zu einem großen Teil mit Ganztraubengärung verarbeitet. Das heißt, die Stengel wurden nicht entfernt, sondern mitvergoren. Das bringt Struktur, Rasse und beim Pressvorgang wirken die Stielgerüste wie eine Drainage für verbesserten Saftabfluss. Der Aux Corvées wurde mit 70 % und der Tuileries, sowie Charmes- und Mazoyères-Chambertin mit 100 % ganzen Trauben vergoren. Biodynamie fördert Balance der Reben Insgesamt muss man sagen, dass bei der Domaine Henri Richard die Jahrgänge 2017, 2018 und 2019 allesamt hervorragend ausgefallen sind. Extrem erfreulich ist es, dass der Charmes-Chambertin seit der Übernahme von Sarah und Guillaume qualitativ massiv gegenüber dem Mazoyères-Chambertin aufholen konnte. Denn Anfangs war der Charmes dem Mazoyères deutlich unterlegen, ebenso wie bei den Dorflagen der Aux Corvées gegenüber dem Les Tuileries. Mit dem Jahrgang 2018 sind die Weine der Domaine Henri Richard erstmals demeter-zertifiziert. Mit der neuen Etikettieranlage konnte die demeter-Zertifizierung nun auch auf dem neuen Rückenetikett untergebracht werden. Auf den alten Frontetiketten der 2018er war dafür kein Platz mehr. Sicherlich hat auch die biodynamische Arbeitsweise dazu beitragen können, dass die Reben der Domaine immer mehr ihre Balance gefunden haben und daraus auch die Trauben und resultierenden Weine profitieren. Alle Qualitäten haben sich jeweils auf Dorflagen- und Grand Cru-Niveau deutlich gesteigert, sowie nahezu angeglichen ohne dabei die charakterlichen Unterschiede zu verlieren: Aux Corvées und Charmes sind immer die etwas klassischeren Weine mit dezent schlankerer Struktur und der Tuileries und Mazoyères beeindrucken gleichermaßen mit schwelgerischer Fülle und brachialer Wucht. Da ist für jeden etwas dabei! 5

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