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Extraprima Magazin 2019/01 Bordeaux 2017 in Subskription

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BORDEAUX

BORDEAUX 2017 Bordeaux St.-Estèphe CHATEAU CALON-SÉGUR 2017 KEIN FROST IN ST.-ESTÈPHE! BORDEAUX 1947 – 2017: GREAT AGAIN CALON-SÉGUR AUF DEM HÖHENFLUG Der nördlichste Ort im Médoc blieb im Jahrgang 2017 vom Frost verschont Sieben Dekaden sind zwischen den Jahrgängen 1947 und 2017 überstanden, ohne dass ein 7er Jahrgang große Qualitäten hervorgebracht hat: 1957, 1967, 1977, 1987, 1997, 2007 zählen allesamt zu den schwächeren Ernten ihres Jahrzehnts. 1947 gilt seit Ewigkeiten als langlebige Bordeaux-Legende. Nun wurden im frostigen Jahrgang 2017 tatsächlich einige überragende Bordeaux’ erzeugt. TERROIR ZAHLT SICH AUS Im Vorfeld klangen die Rahmenbedingungen mit verheerendem Frost, Trockenheit und einem kühlen Sommer nicht wirklich optimal für den Jahrgang 2017. Allerdings hatten die berühmten Lagen durch ihr wärmeres Terroir mit eben diesen Frostproblemen gar nicht zu kämpfen. Wie bereits in früheren Jahrhunderten, wurden sie zum größten Teil vom Frost verschont. Schon immer waren es eben diese bevorzugten Wachstumsbedingungen der hochklassifizierten Gewächse, die – auch in kühlen Jahren – regelmäßig zu Der ummauerte Weinberg von Calon-Ségur. Der Barrique-Chais von Calon-Ségur. Der neue Keller von Calon-Ségur. Manch einer davon hat sogar das Zeug zur zukünftigen Legende. So gelang zum Beispiel der beste »Cos« aller Zeiten! Denn der 2017er Cos d’Estournel schmeckt wie ein sehr gelungener Lafite-Rothschild und ist eindeutig besser als sein 2016er Vorgänger … und der hat gerade sagenhafte 100 Punkte bei Robert Parker’s Wine Advocate erhalten!? außergewöhnlichen Qualitäten führten. Von diesem altehrwürdigen Ruf konnten die großen Klassiker von Bordeaux im Jahr 2017 besonders profitieren. In den niedrigen Lagen von St.-Emilion im Dordogne-Tal wiederum, erlitten die Weingüter zum Großteil 80- bis 100%ige Frostschäden. Die qualitative Diskrepanz ist in diesem Jahrgang also außergewöhnlich groß. Die besten Weine sind schlicht grandios. Wir stellen Ihnen die überragenden Tipps hier im Detail vor. Bordeaux 2017 in Subskription. Im Verkostungsraum von Calon-Ségur. Vincent Millet Mit stolzen 82 Jahren begann Madame Capbern- Gasqueton im Jahr 2006 gemeinsam mit ihrem neuen Weinmacher Vincent Millet ein ehrgeiziges Projekt. Als Vincent zu Calon-Ségur kam, waren auf großen Teilen der Rebfläche abgestorbene Rebstöcke entfernt. Der »löchrige« Pflanzenbestand war mit unter 5.000 Stöcken je Hektar zudem nur mäßig dicht bepflanzt und die Kellerei veraltet. Es bestand also dringender Handlungs bedarf! Ein zehn Jahre umfassender Masterplan wurde geschmiedet. Vincent Millet begann das Projekt Stück für Stück in die Tat umzusetzen. Auch nach dem Ableben von Denise Capbern- Gasqueton, einer der letzten Grand Dames des Bordelais, ging der neue Besitzer, die Finanzgruppe Crédit Mutuel Arkea, den Weg in Richtung maximaler Qualität konsequent ¿ 2017 Château CAPBERN St.-Estèphe je 75-cl-Flasche 26,00 €/Ltr. 19,50 € je 12er Original-Holzkiste 26,00 €/Ltr. 234,00 € extraprima 94 – 96 | Parker 85 – 87 | Suckling 91 – 92 | Der 2017er Capbern bekam etwas Cabernet Franc vom Schwestergut Calon-Ségur, somit brachte es die Assemblage auf 55 % Cabernet Sauvignon, 39 % Merlot, und je 3 % Cabernet Franc und Petit Verdot bei 13,3 % Alkohol und 60 % neuen Fässern. Unsere Verkostungsnotiz vom April 2018: Dunkle, lockere Farbe. Fein, tief und finessenreich in der Nase, mit satter Frucht und eleganter Vielschichtigkeit. Drahtige, straffe Struktur im Mund, tiefgründige, vielschichtige Gerb stoffe, sehr engmaschig und komplex, mit rotbeeriger, klarer und kühl präziser Frucht. Geschliffen, mit extraktreichem Schmelz und viel Saft am Gaumen, extrem detailliert, konzentriert und lang. Das muss man haben. ¿ 2017 Château CALON-SÉGUR St.-Estèphe je 75-cl-Flasche 112,00 €/Ltr. 84,90 € je 6er Original-Holzkiste 112,00 €/Ltr. 509,40 € ab 12 Flaschen statt 1.018,80 € 111,00 €/Ltr. 999,00 € extraprima 96 – 98 | Parker 92 – 94 | Suckling 91 – 94 | WeinWisser 19/20 | Auf Calon-Ségur gab es keinen Frost. Mit 43,5 hl / ha konnten die Trauben etwa zwei Wochen vor dem Durchschnitt geerntet wer- den. Die Cabernets wachsen auf Lehm, daher hatten sie während der Trockenheit keinen Wassermangel. Sogar der Anteil der besten Pressweine konnte erhöht werden. Wenn sonst 20 % der besten Qualität überhaupt verwendet werden, konnten in 2017 sogar 38 % der Press- weiter. Mehr noch: Der großartige Neubau der Kellergebäude gibt Vincent Millet heute jegliche Möglichkeit bei Vinifikation und Ausbau. Die ein ums andere neu bepflanzten Parzellen fördern heuer das Potenzial von beidem: dem unglaublichen Terroir und das unglaubliche Talent von Vincent Millet. Dass er ein Könner ist, erkennt man unschwer am Schwestergut von Calon-Ségur: Das Cru Bourgeois Château Capbern-Gasqueton ent wickelte sich in den vergangenen Jahren zum Topfavoriten. Mittlerweile heißt es schlicht Capbern mit stilvollem neuem Etikett und ist heute eines der führenden Château seiner Klasse, ebenbürtig mit dem grandiosen Sociando- Mallet aus dem Nachbarort im Norden. In 2017 ist der Capbern der schlicht beste Cru Bourgeois des Jahrgangs und sollte ebenso wie der Grand Vin Calon-Ségur in keinem Keller fehlen! Calon-Ségur wurde durch das Herz auf dem Etikett bereits im 18. Jahrhundert bekannt. Der damalige Besitzer Marquis de Ségur war gleichzeitig Eigentümer von Chateau Lafite und Château Latour. Er prägte den Satz »Meinen Wein baue ich auf Lafite und Latour an. Aber mein Herz ist in Calon.« So kam es zu dem Herz auf dem Etikett von Calon-Ségur. weine in die Assemblagen einfließen. Das sagt einiges über die Qualität der Gerbstoffe aus! Der Grand Vin besteht aus 76 % Cabernet Sauvignon, 13 % Merlot, 9 % Cabernet Franc und 2 % Petit Verdot. Er erreichte 13,2 % Alkohol und reift 20 Monate in 100 % neuen Fässern. Die Mazeration war mit 20 Tagen auf der Maische auf normalem Niveau. Unsere Verkostungsnotiz vom April 2018: Leuchtend dunkle, natürliche Farbe. Verschlossenes Duftbild, tief, massiv und verdichtet, mit feiner, roter Frucht. Elegant und finessenreich auf der Zunge, kompakt, mit fein ausgereiften Gerbstoffen. Schmelzig, cremig, mit viel Spiel und Zug, lang anhaltend und mit großer Spannung, in der sich die extraktreiche Rotbeerigkeit weit am Gaumen widerspiegelt. Langer Nachhall mit dezent konfierten Noten. Der WeinWisser schreibt in Ausgabe 05/2018: »Ein erhabener Duft nach reifem Cassis und verführerischem Veilchenduft, dahinter eine Symphonie von Waldhimbeeren und fernöstliche Gewürze. Am filigranen Gaumen mit seiner faszinierenden Leichtigkeit, die Muskeln sind ganz zart anliegend und geben dem Wein eine unglaubliche Finesse. Seidige Tannine, perfekt ausgereift ohne aber an Spannung und Präzision zu verlieren. Im sehr lang anhaltenden Finale ein geniales Rückaroma von Kirschsaft und eine berauschende vanillige Süße. 19/20 2025 – 2050.« Bestellen Sie telefonisch: (0621) 2 86 52, per Fax: (0621) 2 49 57, E-Mail: info@extraprima.com oder online: extraprima-weinversand.de Lieferbedingungen der Subskription: Die Preise verstehen sich inkl. 19 % Mehrwertsteuer je 0,75-Liter-Flasche. Frei-Haus-Lieferung erfolgt ab einem Warenwert von 500 €. Die Rechnung ist sofort nach Erhalt zahlbar. Die Auslieferung des Jahrgangs 2017 erfolgt im Jahr 2020. Sollte sich der Mehrwertsteuersatz vor der Auslieferung ändern, stellen wir den Differenzbetrag in Rechnung.

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