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Extraprima Magazin 2019/02 Fruehjahr

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WEINGUT THEO ENK Nahe

WEINGUT THEO ENK Nahe STEFFEN ENK DENKSTOFF Denken … den Verstand gebrauchen … sich etwas durch den Kopf gehen lassen. Ein guter Wein beflügelt die Phantasie und kann im gemütlichen Kreis wichtige Denkanstöße liefern oder selbst für Diskussionsstoff sorgen. Steffen Enk ist ein aufstrebender, junger Winzer von der unteren Nahe in Dorsheim. Gemeinsam mit seinem Vater arbeitet er kontinuierlich an der Qualität seiner Weine. Vom neu errichteten Kellergebäude konnte erstmals der Jahrgang 2017 profitieren. Die denkstoff-Serie gibt es wieder nur exklusiv bei Extraprima. Bei der Kellerprobe in Frühjahr 2018 entpuppte sich der Weissburgunder von Tank 40 quasi als »Geheimwaffe«. Er stellte die Hälfte des »5zig 5zig« Weissburgunders und verhalf auch dem Grau | Weiss und dem Weissburgunder & Chardonnay zu hervorragender Qualität. Freunde von holzfassgereiftem Chardonnay möchten wir auf die ausgezeichnete Entwicklung des denkstoff Chardonnay Coup de Foudre 2016 hinweisen … Denis Dalibot ¿ 2017 Weissburgunder & Chardonnay denkstoff 12,67 €/Ltr. 9,50 € extraprima 89/100 | Der Weissburgunder & Chardonnay profitierte vom hervorragenden Weissburgunder von Tank 40, der satte 75 % zur Cuvée beitrug. Die 25 % Chardonnay kamen wieder von einer neuen Anlage, die ebenfalls im Edelstahl vergoren wurde. Daher behält der lebendige Weissburgunder & Chardonnay seine frische Leichtigkeit und unbekümmerte Eleganz mit zarten 12,5 % Alkohol. ¿ 2017 Spätburgunder »Blanc de Noir« denkstoff 12,67 €/Ltr. 9,50 € extraprima 89/100 | Der 2017er Blanc de Noir wurde aus zwei getrennt gelesenen Spätburgunder-Partien komponiert. Mit seinen 12,5 % Alkohol blieb der Blanc de Noir der schlanken Linie treu. Er besitzt wieder den feinen Apricot-touch in der Farbe und auch der Duft erscheint sehr fruchtig und animierend. Zart und filigran, mit delikatem Blütenaroma und ein wenig beerigen Nuancen. Leicht, ganz auf Frische und trinkigen Schmelz ausgerichtet, mit anschmiegsam abgerundeter Struktur und weicher Säure im Mund. Ein charmanter, cremiger Weißwein mit dem gewissen Etwas im Nachhall, das man mit »crispy« am ehesten trifft. ¿ 2017 Burgunder »Grau | Weiss« denkstoff 12,67 €/Ltr. 9,50 € extraprima 88/100 | Das Mischungsverhältnis des Grau | Weiss besteht im Jahrgang 2017 aus etwa 65 % Grauburgunder und 35 % Weissburgunder. Er zeigt viel Burgunder-Schmelz und die gewohnte Fruchtigkeit. Rund und anschmiegsam strukturiert ist er im Mund. Ein feiner, unkomplizierter Alltagswein mit hoher Qualität, der schlicht Spaß machen soll! Die Burgunder-Typizität steht beim Grau | Weiss im Vordergrund bei erfreulich leichten 12,0 % Alkohol. Die Sonne ist heiß! Das stimmt wohl. Bordeaux ist teuer! Das ist wiederum totaler Quatsch. Und doch sind sehr viele Menschen von der zweiten Behauptung überzeugt?! Wie kann das sein … Das Château Brande-Bergère ist nicht nur eines der schönsten Güter unter den Bordeaux Supérieurs. Seine Weine zählen auch zu den weitaus Besten dieser einfachen Appellation von Bordeaux. ¿ 2017 Weissburgunder »5zig | 5zig« denkstoff 13,20 €/Ltr. 9,90 € extraprima 89 – 90/100 | Zur Hälfte stellte der Weissburgunder von Tank 40 die Assemblage des Jahrgangs 2017. Weitere 25 % kamen vom Tank 32 und der Rest stammte aus dem Holzfass Felix, das nach Steffen Enks Sohn benannt wurde. Der neue Jahrgang besitz viel Zug und Kraft, hat eine geradlinige Struktur mit feinsinnigen Fruchtaromen, die der Typizität dieses Weissburgunders Nachdruck verleihen. 12,5 % Alkohol. ¿ 2016 Chardonnay Coup de Foudre denkstoff 19,87 €/Ltr. 14,90 €

Bordeaux CHÂTEAU BRANDE-BERGÈRE CHÂTEAU BRANDE-BERGÈRE SONNENSCHEIN ÜBER BORDEAUX Das Château Brande-Bergère liegt etwa 30 km nordöstlich von Fronsac und St.-Emilion. Die heute acht Hektar umfassenden Weinberge sind auf einem Plateau hinter dem liebevoll gepflegten Château angelegt, umringt von Wald, ohne angrenzende Weinberge anderer Erzeuger. Vor über 100 Jahren hatte dieses Gut einen hohen Bekanntheitsgrad, bei wesentlich größerer Produktion. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurden einige Rebanlagen stillgelegt. Seit Denis Dalibot das Gut übernahm, werden heute nur noch die besten Kernparzellen kultiviert. Monsieur Dalibot war als Finanzvorstand beim weltgrößten Luxusgüterkonzern LVMH (Louis Vuitton-Moët-Hennessey) tätig, als er 1997 die Perle Brande-Bergère als Rückzugsort zum hektischen Pariser Stadtleben erwarb. Das gesamte Anwesen, inklusive der Weinberge und Kellergebäude, wurde grundlegend renoviert und auf den neuesten Stand gebracht. Es war nie die Absicht von Denis Dalibot und seiner Frau mit der Weinproduktion von Brande-Bergère Geld verdienen zu wollen. Sie wussten sehr wohl, dass dieses im Bereich des Bordeaux Supérieur sehr schwierig sein würde. Dennoch wollte Dalibot den bestmöglichen Wein produzieren, ohne jedoch Rücksicht auf dabei anfallende Kosten zu nehmen. So steht die personelle Ausstattung und der betriebene Aufwand bei Brande-Bergère in keinem Verhältnis zum überschaubaren Preis seiner Weine. Tatsächlich besitzt dieser kleine Bordeaux Supérieur enorm viel Stil und Klasse, denn er wird mit großer Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl erzeugt. Auf Herbizide und Pestizide wird verzichtet, der Anbau ist eher ökologisch als konventionell, der sogenannten »lutte raisonnée« folgend. Handarbeit im Weinberg und bei der Lese sind Standard für alle Weine! Vergoren wird in traditionellen Betontanks und der Barriquekeller sieht nicht anders aus, als bei einem kleineren Grand Cru-Châteaux in St.-Emilion. Brande-Bergère erzeugt nur einen einfachen Bordeaux Supérieur und die Selektion mit dem Namen Cuvée O’ Byrne. Diese Cuvée wurde nach einem der früheren Besitzer des Château benannt. Der war ein irischer Edelmann dessen Name O’ Byrne irisch als [Ó Broin] ausgesprochen, ein wenig an »Haut-Brion« erinnert … na ja, how ever. Die Cuvée O’ Byrne reift zu einem Drittel in neuen Barriques. Nur die besten Fässer werden für die Spitzencuvée verwendet, der Rest gelangt in den einfachen Bordeaux Supérieur. Die Weinberge von Brande-Bergère sind mit 40 % Merlot, 35 % Cabernet Franc und 30 % Cabernet Sauvignon bepflanzt. Direkt vor dem Château ließ Denis Dalibot kürzlich eine kleine Parzelle von 1,3 Hektar mit Merlot des Klons »Gloire de Riparia« bepflanzen. Der famose Oenologe Gilles Pauquet riet dazu mit dem Hinweis, dass die sandigen Böden einigen der besten Terroirs von Pomerol ähneln würden. Mit dieser Neupflanzung soll der Brande-Bergère in Zukunft zusätzliche Transparenz und Eleganz gewinnen. Pauquet ist einer der renommiertesten Oenologen am rechten Ufer von Bordeaux. Er ist unter anderem für das berühmte Château Cheval-Blanc beratend tätig. Als Cheval-Blanc im Jahre 1998 für die damals sagenhafte Summe von 870 Million Francs verkauft wurde, hielt die Welt auch außerhalb von Bordeaux den Atem an. Rund 260 Millionen D-Mark klangen derzeit sphärenhaft. Nach heutigem Marktwert wären 125 Mio Euro geradezu günstig. Neue Besitzer wurden damals Bernard Arnault, der Eigentümer von LVMH, gemeinsam mit dem Brüsseler Investmentbanker Albert Frères. Denis Dalibot führte als FCO die außergewöhnliche Transaktion von LVMH durch. Später durfte er auch das Château d’ Yquem dem Imperium von LVMH einverleiben. Dass die Weine von Brande-Bergère so günstig sind, liegt eben in erster Linie daran, dass Denis Dalibot kein Geld damit verdienen muss. Er leistet sich lieber den Luxus, einen sehr guten Wein zu produzieren, der weit davon entfernt ist, prominent werden zu müssen. Denn die Sonne scheint auch ohne Ruhm. ¿ 2015 Bordeaux Supérieur 14,53 €/Ltr. 10,90 € Château Brande-Bergère 89/100 | » … schmeckt eigentlich wie einer von den teuren Bordeaux’ … « sagte ein Kunde, der zunächst eine Flasche zum Probieren mitnahm und danach eine Kiste vom Brande-Bergère nachkaufte. Der Château Brande-Bergère besitzt alles, was man von einem klassischen Bordeaux erwartet. Er ist vielschichtig, sehr klar strukturiert, mit solider nicht üppiger Frucht ausgestattet und wirkt beileibe nicht zu schwer, noch zu schlank. Rundherum ein toller Bordeaux für bezahlbares Geld! 2015 ist ein hervorragender Jahrgang mit großer Intensität. Er braucht Zeit, darum lohnt es sich, auch diesen »kleinen« Bordeaux zu dekantieren! Dichte Farbe, schöner würziger Duft, ausgewogen und kraftvoll am Gaumen. Klare Frucht, sehr linear und saftig. Die Gerbstoffe sind noch etwas präsent, und benötigen dringend ein wenig Luft. Im Anbruch hält dieser kleine Bordeaux über mehrere Tage und zeigt damit, dass man ihn auch gerne einige Jahre im Keller reifen lassen kann. ¿ 2015 Château Brande-Bergère »O' Byrne« 22,53 €/Ltr. 16,90 € Bordeaux Supérieur extraprima 90 + /100 | Die Selektions-Cuvée von Brande Bergère ist nach dem irischen Edelmann O’ Byrne benannt, der das Château im 18. Jahrhundert erbaut hatte. Die Trauben der ältesten, etwa 30 Jahre alten Reben kommen von einer 1,6 ha Hektar umfassenden Parzelle mit niedrigem Ertrag. Nach der Vergärung mit langer Maischestandzeit (Cuvaison) reift der O’ Byrne 12 Monate in Barrique-Fässern, davon kommt etwa ein Drittel neu zum Einsatz. Seit 2012 ist der berühmte Oenologe Gilles Pauquet bei Brande-Bergère beratend tätig. Der 2015er O’ Byrne besitzt eine intensive, dunkle Farbe. Er ist sehr dicht und stoffig im Geruch, zeigt sich kraftvoll gebaut und stimmig im Geschmack, straff konzipiert und mit vielschichtiger Würze ausgestattet. Seine sehr gut balancierte Struktur ist tiefgründig angelegt, kernig und sehr rassig im Mund, immer geschliffen und feingliedrig. Ganz frisch und knackig, zeigt dieser Bordeaux Supérieur, zu welch großer Cabernet-Struktur und satter Merlot-Fülle ein Bordeaux dieser Preisklasse fähig ist. Bestellen Sie telefonisch: (0621) 2 86 52, per Fax: (0621) 2 49 57, E-Mail: info@extraprima.com oder online: extraprima-weinversand.de

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