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Extraprima Magazin Nord-Rhône

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Ähnlich wie der Rhein bei uns, ist die Rhône in Frankreich ein mächtiger Fluss, der eng mit dem Weinbau verbunden ist. Das Anbaugebiet der Rhône unterteilt sich in die nördliche Rhône (Rhône septentrional) mit 4.700 Hektar und die südliche Rhône (Rhône meridional) mit 71.000 Hektar. Die Weinberge der nördlichen Côtes-du-Rhône bestehen aus acht Appellationen, von denen einige sehr prestigeträchtig sind (N > S): Côte-Rôtie, Château-Grillet, Condrieu, Saint-Joseph, Crozes-Hermitage, Hermitage, Cornas und Saint-Péray. Denn die nördliche Rhône war früher eine der meistbeachteten Weinbauregionen Frankreichs. So galt der Hermitage als einer der mächtigsten Rotweine überhaupt. Manch schwacher Bordeaux-Jahrgang wurde in früheren Zeiten durch Zugabe von Hermitage verbessert und als »Hermitagé« bezeichnet! Côte-Rôtie, Hermitage und Condrieu zählten allesamt zum französischen Weinadel, auf Augenhöhe mit den Grand Crus aus Bordeaux und Burgund. Die berühmten Namen der nördlichen Rhône sind geblieben, doch in meinen Augen haben in der Vergangenheit einige Weine an Glanz verloren. Erfreulich ist, dass es heute neben den weltweit bekannten, großen Erzeugern wie Guigal, Chapoutier und Jaboulet eine junge Riege kleinerer Erzeuger gibt, die sich anschicken, insbesondere in den weniger berühmten Lagen beachtenswerte und bezahlbare Spitzenweine zu erzeugen. Denn echtes Terroir von Böden und Mikroklima gibt es hier an der nördlichen Rhône in mannigfaltiger Form. In diesem Magazin möchten wir Ihnen zwei ausgezeichnete Betriebe und ihre begeisternden Weine vorstellen.

JULIEN PILON

JULIEN PILON Nord-Rhône 6 Bestellen Sie telefonisch: (0621) 2 86 52, per Fax: (0621) 2 49 57, E-Mail: info@extraprima.com oder online: extraprima-weinversand.de

Nord-Rhône JULIEN PILON Julien Pilon ist ein Kind des Rhône-Tals. Nach Arbeitsaufenthalten in Südfrankreich bei Mas Amiel und in Spanien kehrte er an die Rhône zurück. Seine Leidenschaft und Know-How für die vielfältigen Weine dieser Gegend eignete er sich vor allem durch die Zusammenarbeit mit Pierre Gaillard an. Später unternahm er eine Weltreise mit seiner Frau und ihrer kleinen Tochter. Manche Eindrücke dieser Zeit finden sich in den Namen seiner Weine wieder wie z. B. »Dimanche a Lima« (Sonntag in Lima). Im Jahr 2010 begann er schließlich seine eigene Winzer-Karriere in Condrieu und startete durch. Er kaufte erste Trauben für Weißwein und vinifizierte sie in der Garage seines Vaters in Chavanay. Im Jahr darauf mietete Julien kurzerhand ein Kellereigebäude und 15 Tage später begann er mit der Weinlese. Seit 2012 orientierte sich Julien Pilon auch in den besten Lagen des Côte-Rôtie bei Bassenon, in Cornas sowie Saint-Joseph, um Rotweine aus Syrah zu erzeugen. 2020 war für Julien Pilon nun der erste Jahrgang, den er in seinem eigenen, neu gebauten Kellereigebäude unterhalb von Chavanay vinifizieren konnte. Hier hat er alles für eine ideale Traubenverarbeitung geplant. In unterschiedlich klimatisierten Räumen kann er speziell auf die Anforderungen für den Ausbau seiner getrennt reifenden Rotund Weißweine eingehen. Bei den ersten, frisch gefüllten Weißweinen ist bereits ein weiterer Qualitätszuwachs zu verzeichnen. Und auch bei den weißen 2020er Hermitage Prisme und dem Lagen-Condrieu aus Vernon, die beide noch auf den Fässern liegen, zeichnet sich Spektakuläres ab! Ebenso die roten 2020er aus Saint-Joseph, Cornas und Côte-Rôtie, die im nächsten Jahr erscheinen werden. Julien Pilon trifft bei all seinen Weißweinen genau den Punkt, damit ihre Fruchtaromen vollreif, charakterstark und vibrierend frisch erscheinen. Dabei verfügen sie ebenso über ein mineralisch gestütztes Rückgrat mit feiner, straffer Säure und dem gewissen Etwas, das Lust auf den nächsten Schluck macht. Denn allzu oft sättigen Weißweine von der nördlichen Rhône schnell den Gaumen. Jedoch nicht bei Julien Pilon. Alle Weißweine durchlaufen bei Julien Pilon den biologischen Säureabbau (BSA oder malolaktische Gärung) und besitzen dennoch ausgezeichnete Säurespannung, die Pilon durch den idealen Lesezeitpunkt erreicht. Der Jahrgang 2020 war für die Rotweine sehr einfach, sagt Julien. Bei den Weißweinen hielt die Blockage der Reben (Reifeverzögerung der Pflanze durch Hitze und Trockenheit) erfreulicherweise die Alkoholwerte niedrig. Bei der Lese musste man allerdings genau selektieren. 7 Julien Pilon und Thomas Boxberger

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